Stif­tung

Stif­tung Natur­be­wah­rung Osterz­ge­birge

In dem Bemü­hen, Natur und Kul­tur des Osterz­ge­bir­ges und sei­ner angren­zen­den Gebiete zu schüt­zen und die Tier und Pflan­zen­welt sowie die natür­li­chen Lebens­grund­la­gen kom­men­den Genera­tio­nen nach­hal­tig zu erhal­ten, errich­tete der För­der­ver­ein für die Natur des Osterz­ge­bir­ges e. V. im Okto­ber 2007 die Stif­tung Natur­be­wah­rung Osterz­ge­birge als treu­hän­de­ri­sche Stif­tung der Bür­ger­stif­tung Dres­den.

För­der­schwer­punkte sind momen­tan Land­schafts­pfle­ge­maß­nah­men im Osterz­ge­birge, Unter­stüt­zung des Bota­ni­schen Gar­tens in Schel­l­er­hau und des Natur­schutz­ge­bie­tes Geor­gen­fel­der Hoch­moor in Zinn­wald.

Stif­tungs­tra­di­tion

Am Anfang stand die Idee, die Natur und Kul­tur des Osterz­ge­bir­ges nach­hal­tig zu erhal­ten und zu för­dern.

Mit den Mög­lich­kei­ten des För­der­ver­eins für die Natur des Osterz­ge­bir­ges e. V. war das über einen län­ge­ren Zeit­raum nicht mög­lich. Ver­eine müs­sen ihr Geld zweck­ge­bun­den inner­halb von zwei Jah­ren aus­ge­ben. Eine Stif­tung ist viel nach­hal­ti­ger. Sie ist lang­le­big, da sie ihr Kapi­tal nie auf­zehrt, son­dern erhält und ihren Stif­tungs­zweck erfüllt, indem sie nur die Zin­sen ihres Stif­tungs­ver­mö­gens dafür ein­setzt.

Die älteste, noch exis­tie­rende Stif­tung Deutsch­lands wurde bereits vor 950 n. Chr. zum Wohle von Armen, Kran­ken, Wit­wen und Wai­sen gegrün­det. Es ist die Hos­pi­tal-Stif­tung in Wem­ding im baye­ri­schen Schwa­ben.

Die Stif­tungs­tra­di­tion in Sach­sen ist eben­falls sehr alt. Waren es zu Anfang noch ver­mö­gende Fürs­ten und die Kir­che, die Stif­tun­gen errich­te­ten, grün­de­ten im 18. und 19. Jahr­hun­dert immer mehr Bür­ger eine Stif­tung zu den ver­schie­dens­ten Zwe­cken.

Des­halb ist es auch nicht ver­wun­der­lich, dass die Stif­tung Natur­be­wah­rung Osterz­ge­birge eine treu­hän­de­ri­sche Stif­tung der Bür­ger­stif­tung Dres­den ist. Stif­ter ist der För­der­ver­ein für die Natur des Osterz­ge­bir­ges e. V., der sich schon lange für den Erhalt der Natur und Kul­tur­land­schaft des Osterz­ge­bir­ges über Län­der­gren­zen hin­weg enga­giert. Die Stif­tung soll hel­fen, diese Ziele noch viele Jahre zu ver­fol­gen.

Die Stif­tung ist gemein­nüt­zig und damit steu­er­be­güns­tigt.

Wer­den Sie Zustif­ter und för­dern Sie das Anlie­gen der Natur­be­wah­rung durch eine Zustif­tung.

Grund­sätze und Inhalte

Zweck der Stif­tung ist die Bewah­rung der Natur- und Kul­tur­land­schaft des Osterz­ge­bir­ges über Län­der­gren­zen hin­weg.

Das geschieht ins­be­son­dere durch:

  • die För­de­rung, Anre­gung und Durch­füh­rung von Maß­nah­men zum Schutz sel­te­ner oder vom Aus­ster­ben bedroh­ter Tier- und Pflan­zen­ar­ten und die Pflege öko­lo­gisch wert­vol­ler Flä­chen;
  • die Auf­klä­rung und Infor­ma­tion einer brei­ten Öffent­lich­keit über die hohe öko­lo­gi­sche Wer­tig­keit des Osterz­ge­bir­ges in Europa und über die Ziele der Bio­top- und Land­schafts­pflege;
  • die För­de­rung von Kunst und Kul­tur des Osterz­ge­bir­ges in Zusam­men­hang mit der Bewah­rung der Natur- und Kul­tur­land­schaft;
  • die Unter­stüt­zung der Erhal­tung und Pflege einer öko­lo­gisch intak­ten Kul­tur­land­schaft in all ihren For­men;
  • die För­de­rung des Bota­ni­schen Gar­tens Schel­l­er­hau und des Natur­schutz­ge­bie­tes Geor­gen­fel­der Hoch­moor und ande­rer Ein­rich­tun­gen ähn­li­cher Art;
  • die För­de­rung der wis­sen­schaft­li­chen Arbeit im Osterz­ge­birge.

Down­load: Sat­zung der Stif­tung Natur­be­wah­rung Osterz­ge­birge (PDF)

Auch Sie kön­nen die Stif­tung dabei unter­stüt­zen. Hel­fen Sie mit und enga­gie­ren Sie sich als Spen­der, Zustif­ter oder Koope­ra­ti­ons­part­ner.

Orga­ni­sa­tion

Die Stif­tung Natur­be­wah­rung Osterz­ge­birge ist eine treu­hän­de­ri­sche Stif­tung. Das heißt, sie ist recht­lich nicht selbst­stän­dig, son­dern wird von einem Treu­hän­der – der Bür­ger­stif­tung Dres­den – ver­wal­tet.

Da eine Stif­tung nur von den Kapi­tal­zin­sen lebt, braucht man natür­lich viel Kapi­tal um Zin­sen zu erzie­len und die­ses Geld für den guten Zweck ein­zu­set­zen.

Das Stif­tungs­ver­mö­gen der Stif­tung Natur­be­wah­rung Osterz­ge­birge beläuft sich momen­tan auf 50.000 Euro. Ziel ist es, durch Spen­den, Zustif­tun­gen und andere For­men der Unter­stüt­zung, die Stif­tung kon­ti­nu­ier­lich wach­sen zu las­sen. Nur so ist eine wirk­same Arbeit für das Osterz­ge­birge mög­lich.

Über die Ver­gabe der Stif­tungs­gel­der und die Pro­jekte der Stif­tung ent­schei­det der ehren­amt­li­che Stif­tungs­rat. Die momen­ta­nen Stif­tungs­rats­mit­glie­der sind:

Vor­sit­zen­der

Diet­mar Holz
Refe­rats­lei­ter Forst­ho­heit im Land­rats­amt Säch­si­sche Schweiz-Osterz­ge­birge

Stell­ver­tre­tende Vor­sit­zende

Simone Heinz
Sach­be­ar­bei­te­rin beim Natur­schutz­groß­pro­jekt „Berg­wie­sen im Osterz­ge­birge“

Stif­tungs­rats­mit­glied

Det­lef Uhlig
Refe­rats­lei­ter Natur­schutz im Land­rats­amt Säch­si­sche Schweiz-Osterz­ge­birge

Die Bür­ger­stif­tung Dres­den als Treu­hän­der ist vor allem für die Ver­wal­tung des Ver­mö­gens und die Kon­trolle des sat­zungs­ge­mä­ßen gemein­nüt­zi­gen Mit­tel­ein­sat­zes zustän­dig.

Geschäfts­füh­re­rin der Bür­ger­stif­tung Dres­den

Kat­rin Sachs
Geschäfts­füh­re­rin der Bür­ger­stif­tung Dres­den

Der Treu­hän­der

Die Bür­ger­stif­tung Dres­den ist eine unab­hän­gige, gemein­nüt­zige Stif­tung von Bür­gern für Bür­ger. Sie wurde am 13. Januar 1999 gegrün­det.

Ihr Anlie­gen ist es, Men­schen zusam­men­zu­füh­ren, die sich für ihre Stadt ein­set­zen und Mit­ver­ant­wor­tung über­neh­men wol­len: mit Ideen, mit Enga­ge­ment und letzt­end­lich auch mit dem not­wen­di­gen Geld, um aus einer guten Idee ein erfolg­rei­ches Pro­jekt zu machen.

Die Stif­tung ver­steht sich als Impuls­ge­be­rin, Mode­ra­to­rin, Bera­te­rin, För­de­rin und Unter­stüt­ze­rin von Initia­ti­ven, die durch bür­ger­schaft­li­ches Enga­ge­ment getra­gen wer­den. Sie sieht ihr Wir­ken als Teil einer kon­zer­tier­ten Aktion von Bür­gern, Unter­neh­men und kom­mu­na­len Ver­ant­wor­tungs­trä­gern zur Gestal­tung eines zukunfts­fä­hi­gen Gemein­we­sens.

Für ihre bei­spiel­hafte Arbeit wurde der Bür­ger­stif­tung Dres­den im Jahre 2003 der Deut­sche Stif­ter­preis, die höchste Aus­zeich­nung des natio­na­len Stif­tungs­we­sens, ver­lie­hen.

www.buergerstiftung-dresden.de

Zustif­ter: Sehen Sie Ihrem Geld beim Wach­sen zu!

Wenn Sie die Natur und Kul­tur des Osterz­ge­bir­ges auf lange Sicht unter­stüt­zen möch­ten, sind Sie hier genau rich­tig. Die gemein­nüt­zige Stif­tung Natur­be­wah­rung Osterz­ge­birge wurde gegrün­det, um die wich­tige Natur­schutz­ar­beit, aber auch die Pflege unse­rer Kul­tur­land­schaft über Jahr­zehnte sicher­zu­stel­len.

Mit einem Betrag ab 750 € kön­nen Sie Zustif­ter wer­den. Die­ses Geld wird nicht, wie beim Ver­ein oder bei einer Spende, sofort ein­ge­setzt und ver­braucht, son­dern wan­dert in das Stif­tungs­ver­mö­gen, wo es gut ange­legt Zin­sen bringt.

Damit Sie Ihre Zustif­tung wach­sen sehen, haben wir uns etwas Beson­de­res aus­ge­dacht. Für jede Zustif­tung in Höhe von 750 € pflan­zen wir einen Baum in unse­rem Stif­ter­wald, durch den ein Wan­der­weg führt. So kön­nen Sie sogar zuse­hen, wie sich Ihre Stif­tung ver­mehrt und zu einem kräf­ti­gen Baum her­an­wächst. Das schöne dabei ist: Sie hel­fen der Umwelt gleich dop­pelt – denn der Baum ist gleich­zei­tig geleb­ter Kli­ma­schutz und die Zin­sen Ihrer Stif­tung wer­den über Jahr­zehnte in wich­tige Pro­jekte im Osterz­ge­birge flie­ßen.

Über­wei­sen Sie ein­fach den Betrag über 750 € mit dem Stich­wort „Stif­ter­wald zustif­ten“ auf das Stif­tungs-Spen­den­konto

IBAN: DE39 8502 0086 0608 6938 74
BIC: HYVEDEMM496
Bei: Uni­Credit Bank – Hypo­Ver­eins­bank
Inha­ber: Stif­tung Natur­be­wah­rung Osterz­ge­birge

Viel­leicht möch­ten Sie auch das Geld für eine Zustif­tung in drei Jah­ren anspa­ren. Kein Pro­blem: Über­wei­sen Sie die Summe ein­fach jähr­lich mit dem Hin­weis „Stif­ter­wald Zustif­tung anspa­ren“. Wir pflan­zen Ihren Baum, wenn die Zustif­tung in Höhe von 750 € nach drei Jah­ren erreicht ist.

Erb­schaf­ten: ein Tes­ta­ment für die Bewah­rung Ihrer Hei­mat!

Stif­tun­gen sind von der Erb­schafts- und Schen­kungs­steuer befreit. Das bedeu­tet: Wenn Sie der Stif­tung Natur­be­wah­rung Osterz­ge­birge eine Zuwen­dung oder ein Erbe über­las­sen, dann dient die­ser Betrag nur dem Stif­tungs­zweck. Ein sol­cher Schritt will aber wohl­be­dacht sein.

Viele Stif­ter möch­ten an ihren Wer­ken lie­ber zu Leb­zei­ten teil­ha­ben. Das kön­nen Sie natür­lich bei uns. Mit einer Zustif­tung legen Sie sozu­sa­gen den Grund­stein, und wenn Sie uns in Ihrem Tes­ta­ment beden­ken wol­len, ist dies allein ihre Ent­schei­dung.

Wir freuen uns, wenn Sie uns in diese wich­tige Lebens­ent­schei­dung ein­be­zie­hen möch­ten. Eine qua­li­fi­zierte Bera­tung dazu sollte aber ein Notar oder Steu­er­be­ra­ter durch­füh­ren.

Fakt ist, dass Sie in jedem Kalen­der­jahr bis zu 20 Pro­zent Ihres Ein­kom­mens stif­ten oder spen­den und die­sen Betrag steu­er­min­dernd gel­tend machen kön­nen. Zusätz­lich kön­nen Sie bis zu einer Mil­lion Euro inner­halb von zehn Jah­ren steu­er­min­dernd anset­zen, wenn das Geld als Zustif­tung in eine Stif­tung fließt.

Auch wenn Sie geerbt haben und inner­halb von zwei Jah­ren einen Betrag an die Stif­tung Natur­be­wah­rung Osterz­ge­birge stif­ten, dann wird die­ser Betrag rück­wir­kend von der Erb­schafts­steuer befreit. Gibt es weder Fami­lie noch Tes­ta­ment, so fällt das Erbe an den Staat.