Georgenfelder Hochmoor

Blick ins Moor
Blick ins Moor

Die Entwicklung der erzgebirgischen Hochmoore begann in der Nacheiszeit vor etwa 10.000 Jahren aufgrund niedriger Temperaturen und hoher Niederschläge in Geländesenken und an schwach geneigten Hängen.

Das unbegrenzte Wachstum der Torfmoose führt zu einer uhrglasähnlichen Aufwölbung des Moores, daher der Begriff Hochmoor.

Auf sächsischem Gebiet befindet sich mit einer Größe von 12 Hektar nur ein Zehntel der Fläche des südlich der Lugsteine gelegenen Moorkomplexes, der bis ins Böhmische reicht.

Über dem hier anstehenden Teplitzer Quarzporphyr hat sich im Laufe der Jahrtausende eine Torfmächtigkeit von 4 - 5 Metern herausgebildet.

Die charakteristischsten Pflanzen des Moores und seiner Randbereiche sind neben der dominierenden Moorkiefer verschiedene Torfmoosarten, die Moosbeere, der „fleischfressende“ Sonnentau, die Rausch- oder Trunkelsbeere, das Scheidige und Schmalblättrige Wollgras, der Sumpfporst, der Siebenstern, die Heidelbeere sowie das Heidekraut.

Das Georgenfelder Hochmoor, eines der schönsten Krummholzkiefernmoore des Erzgebirges, wurde bereits 1926 als Naturschutzgebiet ausgewiesen und durch einen Naturlehrpfad touristisch erschlossen.